Wer im Alter allein lebt, verliert oft mehr als nur Gesellschaft – der Alltag wird eintönig, Kontakte werden seltener, und die eigene Wohnung fühlt sich irgendwann zu groß und zu still an. Einen Ort zu finden, der Eigenständigkeit und Gemeinschaft verbindet, ist für viele ältere Menschen schwieriger als es sein müsste.
Sabine de Fries ist Architektin und Investorin mit über 30 Jahren Erfahrung im Bauen im Bestand und in der Umnutzung bestehender Gebäude – von ehemaligen Industriegebäuden bis hin zu denkmalgeschützten Kirchen, die sie zu modernem Wohnraum transformiert hat. Mit dem Otterberger Hof hat sie eine klare Idee umgesetzt:
„Warum gibt es keinen Ort, an dem man im Alter selbstbestimmt leben kann – und trotzdem nie allein ist?”
Aus dieser Überzeugung entstand der Otterberger Hof. Ein ehemaliges Hotel im Herzen von Otterberg, das sie mit ihrem Team zu 19 barrierefreien Mietwohnungen umgebaut hat – nicht als Pflegeheim, sondern als echtes Zuhause für Menschen ab 60, die ihr Leben weiterhin selbst gestalten möchten.
Der Grundgedanke ist einfach: Menschen vereinsamen nicht, wenn sie Teil einer lebendigen Gemeinschaft sind. Im Otterberger Hof hat jeder seine eigene Wohnung, seine Privatsphäre, seine Unabhängigkeit. Gleichzeitig gibt es im Haus unzählige Gelegenheiten, mit anderen in Kontakt zu kommen – beim gemeinsamen Frühstück, bei der Gymnastik, beim Spielenachmittag oder einfach auf der Sonnenterrasse unter altem Baumbestand.
Dieses Miteinander entsteht ganz natürlich. Niemand muss, aber jeder kann. Das Freizeitprogramm, das bereits im Mietpreis enthalten ist, schafft genau diese Anlässe: Es bringt Menschen zusammen, gibt dem Tag Struktur und sorgt dafür, dass aus Nachbarn Freunde werden.
Der Otterberger Hof ist bewusst als Alternative zum Pflegeheim konzipiert. Hier wohnen Menschen, die sich selbst versorgen können und wollen – die ihre eigene Küche nutzen, ihren eigenen Tagesrhythmus leben und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Die Betreuung vor Ort, montags bis freitags ein paar Stunden am Tag, ist da, wenn sie gebraucht wird: für organisatorische Fragen, für das Freizeitprogramm, für die kleinen Dinge des Alltags.
Es geht darum, die eigene Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren – in einem Umfeld, das Sicherheit gibt, ohne die Freiheit einzuschränken. Kein Klingelton, kein Speisesaal, kein vorgegebener Tagesablauf. Stattdessen: ein echtes Zuhause, in dem man lebt, wie man es sich wünscht.

Sabine de Fries ist Diplom-Ingenieurin und Architektin BDA mit über 30 Jahren Erfahrung. Seit der Gründung ihres Architekturbüros 1995 und der Imraum GmbH im Jahr 2000 hat sie sich auf das Bauen im Bestand und die Umnutzung bestehender Gebäude spezialisiert. Ihr Portfolio reicht von der Transformation ehemaliger Fabrikgebäude bis hin zur preisgekrönten Umwandlung der Christkönigkirche in Kaiserslautern zu modernem Wohnraum.
Der Otterberger Hof ist ihr persönlichstes Projekt – und die Verwirklichung einer Idee, an die sie fest glaubt: dass die letzten Lebensjahre zu den schönsten gehören können, wenn das Umfeld stimmt.
– Sabine de Fries, Dipl.-Ing. Architektin BDA